Du hast das Recht auf eine zugängliche Gesundheits-versorgung Du hast das Recht auf eine zugängliche Gesundheits-versorgung

5 Forderungen

Das deutsche Gesundheitssystem, das Sozialsystem und das Asylsystem in Deutschland erzeugen Ängste und Stress. Sie üben Druck auf Menschen aus, benachteiligen und diskriminieren Menschen. Das beeinträchtigt die Gesundheit der Personen, die sich bereits in einer prekären Situation befinden. Das Ausfüllen von Formularen, die Beantragung von Hilfen, Hilfsmitteln, Therapien und Dienstleistungen, die Ablehnung von Anträgen, die Delegation von Zuständigkeiten zwischen verschiedenen Stellen und die Überschreitung von Fristen erschöpfen die Nutzer*innen von Gesundheitsleistungen.

Wir fordern:

  • den radikalen Abbau der bürokratischen Verfahren.
  • den einfachen Zugang zu den Leistungen, auf die Menschen Anspruch haben.
  • die Entwicklung neuer, zugänglicher Antragsverfahren im Dialog mit Nutzer*innen.
  • Unterstützung bei der Beantragung von Hilfsmitteln, Pflege und Dienstleistungen.
  • unbürokratische Unterstützung in akuten Krisensituationen.

Die Forderungen wurden kollektiv erarbeitet und basieren auf den Interviews mit den folgenden Initiativen:

<Platz da!> ist eine Inititaive für inklusive Kultureinrichtungen und bietet barrierefreie Kulturvermittlungsformate an.
Als Trans* Aktivistin, Bildungsreferentin und DJ unterläuft Mine das Cistem. Mine hat Szenische Kunst studiert, ist Teil von female:pressure, dem Bundesverband Trans* und hält Vorträge und Workshops zu Antidiskriminierung und Machtkritik.
Women in Exile ist eine Initiative von geflüchteten Frauen, die sich 2002 in Brandenburg zusammen gefunden haben, um für ihre Rechte zu kämpfen.