Gefährdete Gruppen brauchen umfassende gesundheitliche Unterstützung, um Traumata und Stress zu bewältigen.
Wir fordern:
- geschultes, traumainformiertes und sensibilisiertes medizinisches Personal.
- mehrsprachige und leicht zugängliche Informationen über das deutsche Gesundheitssystem.
- mehrsprachige und leicht zugängliche Informationen über reproduktive Gerechtigkeit.
- mehr Übersetzer*innen in den Gesundheitsdiensten.
- bezahlte Mediator*innen, die den Menschen helfen, sich im deutschen Gesundheits-, Sozial- und Asylsystem zurechtzufinden.
- umfassende Förderung von selbstorganisierten Gesundheitsprojekten von und für Geflüchtete (Orte des Austauschs, Kinderbetreuung, Übersetzungen usw.).
- erweiterte Schweigepflichtentbindung, die Nutzer*innen der Gesundheitsversorgung vor Strafverfolgung wegen Illegalisierung schützt.
- die Entkriminalisierung von Mediziner*innen, die Menschen ohne Krankenversicherungsschutz behandeln..
- dass keine Informationen an Institutionen und gesetzliche Vormünder weitergegeben werden.