Du hast das Recht auf Unterstützung im Gesundheits-system Du hast das Recht auf Unterstützung im Gesundheits-system

9 Forderungen

Gefährdete Gruppen brauchen umfassende gesundheitliche Unterstützung, um Traumata und Stress zu bewältigen.

Wir fordern:

  • geschultes, traumainformiertes und sensibilisiertes medizinisches Personal.
  • mehrsprachige und leicht zugängliche Informationen über das deutsche Gesundheitssystem.
  • mehrsprachige und leicht zugängliche Informationen über reproduktive Gerechtigkeit.
  • mehr Übersetzer*innen in den Gesundheitsdiensten.
  • bezahlte Mediator*innen, die den Menschen helfen, sich im deutschen Gesundheits-, Sozial- und Asylsystem zurechtzufinden.
  • umfassende Förderung von selbstorganisierten Gesundheitsprojekten von und für Geflüchtete (Orte des Austauschs, Kinderbetreuung, Übersetzungen usw.).
  • erweiterte Schweigepflichtentbindung, die Nutzer*innen der Gesundheitsversorgung vor Strafverfolgung wegen Illegalisierung schützt.
  • die Entkriminalisierung von Mediziner*innen, die Menschen ohne Krankenversicherungsschutz behandeln..
  • dass keine Informationen an Institutionen und gesetzliche Vormünder weitergegeben werden.

Die Forderungen wurden kollektiv erarbeitet und basieren auf den Interviews mit den folgenden Initiativen:

<Platz da!> ist eine Inititaive für inklusive Kultureinrichtungen und bietet barrierefreie Kulturvermittlungsformate an.
Als Trans* Aktivistin, Bildungsreferentin und DJ unterläuft Mine das Cistem. Mine hat Szenische Kunst studiert, ist Teil von female:pressure, dem Bundesverband Trans* und hält Vorträge und Workshops zu Antidiskriminierung und Machtkritik.
Women in Exile ist eine Initiative von geflüchteten Frauen, die sich 2002 in Brandenburg zusammen gefunden haben, um für ihre Rechte zu kämpfen.