Viele Menschen mit weißen Privilegien setzen sich nicht freiwillig mit den rassistischen Auswirkungen ihrer Handlungen und verinnerlichten Überzeugungen auseinander. Das macht das deutsche Gesundheitssystem zu einem potenziell unsicheren und schädlichen Bereich für Menschen, die von Rassismus betroffen sind. Dies gilt auch für andere gewaltvolle gesellschaftliche Normierungen, wie z.B. Behindertenfeindlichkeit oder Cissexismus.
Wir fordern:
- dass Rassismus und andere Formen der Diskriminierung im medizinischen Studium und in der Ausbildung bearbeitet werden.
- verpflichtende antirassistische Schulungen des Personals und der Angestellten für alle staatlich anerkannten Gesundheitsdienste.
- den Zugang zu Informationen über diskriminierungsfreie und zugängliche Gesundheitsdienste durch öffentliche Datenbanken.