Du hast das Recht, sicher zu sein Du hast das Recht, sicher zu sein

3 Forderungen

Viele Menschen mit weißen Privilegien setzen sich nicht freiwillig mit den rassistischen Auswirkungen ihrer Handlungen und verinnerlichten Überzeugungen auseinander. Das macht das deutsche Gesundheitssystem zu einem potenziell unsicheren und schädlichen Bereich für Menschen, die von Rassismus betroffen sind. Dies gilt auch für andere gewaltvolle gesellschaftliche Normierungen, wie z.B. Behindertenfeindlichkeit oder Cissexismus.

Wir fordern:

  • dass Rassismus und andere Formen der Diskriminierung im medizinischen Studium und in der Ausbildung bearbeitet werden.
  • verpflichtende antirassistische Schulungen des Personals und der Angestellten für alle staatlich anerkannten Gesundheitsdienste.
  • den Zugang zu Informationen über diskriminierungsfreie und zugängliche Gesundheitsdienste durch öffentliche Datenbanken.

Die Forderungen wurden kollektiv erarbeitet und basieren auf den Interviews mit den folgenden Initiativen:

<Platz da!> ist eine Inititaive für inklusive Kultureinrichtungen und bietet barrierefreie Kulturvermittlungsformate an.
Als Trans* Aktivistin, Bildungsreferentin und DJ unterläuft Mine das Cistem. Mine hat Szenische Kunst studiert, ist Teil von female:pressure, dem Bundesverband Trans* und hält Vorträge und Workshops zu Antidiskriminierung und Machtkritik.
Women in Exile ist eine Initiative von geflüchteten Frauen, die sich 2002 in Brandenburg zusammen gefunden haben, um für ihre Rechte zu kämpfen.